Es pikst mal kurz

Die intramuskuläre Injektion im Rettungsdienst Während der iv.- Zugang regelmäßig Verwendung findet, ist die Verabreichung von Medikamente in muskuläres Gewebe nach wie vor eher selten. Dabei ist die i.m. Injektion einfach, schnell, sicher und birgt, in gewissen Settings, auch Vorteile als alternativer Zugangsweg. Leider zögern einige ÄLRD diese Maßnahme ihren Notfallsanitäter freizugeben. Eine eigenverantwortliche Umsetzung„Es pikst mal kurz“ weiterlesen

jetzt gibt’s was auf die Kauleiste

Aggression und Gewalt im Rettungsdienst Teil 1 Der Rettungsdienst kommt häufig in Situationen in denen er mit Gewalt und Aggressionen konfrontiert wird. Sei es nach Auseinandersetzungen zweier oder mehrerer Parteien in einer Diskothek, häusliche Gewalt zwischen Eheleuten oder auch Misshandlungen. Es erweckt auch den Anschein, dass es vermehrt zu Angriffen auf Rettungskräfte kommt. So sind„jetzt gibt’s was auf die Kauleiste“ weiterlesen

Name a more iconic duo

Esketamin und Midazolam Der Rettungsdienst in Deutschland kommt langsam in der Zukunft an und sieht das Nehmen bzw. das Lindern von Schmerzen nicht mehr als Luxusleistung. Schmerz ist ein ernstzunehmendes Symptom und gehört auf jeden Fall behandelt. So hält es Einzug, dass dies nicht mehr nur eine rein notärztliche Leistung ist sondern diese Maßnahme auch„Name a more iconic duo“ weiterlesen

Kühlen? Nein! Doch! Ohhhhh…

Zustand nach Reanimation. „Wollen wir den Patienten noch kühlen?“ Ergebnisse der TTM2-Studie Ja! Nein! Doch, aber… Im Rettungsdienst gab und gibt es viele Mythen und Mysterien. Ansätze die wir verfolgen, Techniken die wir anwenden und Therapien die wir einleiten. So auch das Kühlen (Hypothermie) von Patienten nach Reanimation. Umstritten im Nutzen gab es wenig belegbare„Kühlen? Nein! Doch! Ohhhhh…“ weiterlesen

Was mache ich wirklich?

Eine Zwischenbilanz Seit dem 3.12.2020 führe ich eine Statistik, in der ich auswerte welche invasiven Maßnahmen ich am Patienten anwende und wie oft. Diese Statistik ist auf ein Jahr ausgelegt. Nach 6 Monaten ist quasi Halbzeit. Was habe ich bis heute getan, wie oft, wieviele Einsätze gesamt und wie bewerte ich das alles ? Zu„Was mache ich wirklich?“ weiterlesen

Wenn der Wurm schmerzt

Die Appendizitis wird umgangssprachlich auch Blinddarmentzündung genannt. Dieser Begriff stimmt allerdings nicht ganz, da es sich um eine Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix fermiformis) handelt. Diese Entzündung wird ausgelöst durch bakterielle Erreger. Diese können über den Blutweg einwandern aber sich auch bereits in der Darmflora befinden und dort ansammeln (Kotsteine, Verengung des Darmlumens, Verwachsungen). Diese Entzündungen„Wenn der Wurm schmerzt“ weiterlesen

Alkoholabhängigkeit- und Missbrauch

Im Rettungsdienst stößt man regelmäßig auf Patienten die unter Einfluss von Drogen und anderen Suchtmitteln stehen. Günstig, allzeit und überall Verfügbar steht der Genuss und der Missbrauch von Alkohol an erster Stelle. Fakten und Zahlen für Deutschland 2017 betrug der pro Kopf Konsum an alkoholischen Getränken 131,1 Liter. Das sind 10,5 Liter reiner Alkohol. 1,61„Alkoholabhängigkeit- und Missbrauch“ weiterlesen

S2k Leitlinie Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen

Heute erschien die S2k Leitlinie zur Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. Wir haben alles Relevante für den Rettungsdienst zusammengefasst. Mit knapp 7.000 Todesfällen in den USA, gehören Medikationsfehler zu den bedeutsamsten Bedrohungen für die Patientensicherheit. Kinder sind hierbei besonders gefährdet. Bei Kindern besteht immer eine individuell zu berechnende Dosierung„S2k Leitlinie Medikamentensicherheit bei Kindernotfällen“ weiterlesen

Elektroschockdistanzwaffen

„conducted electrical weapons“ (CEW) Auch in Deutschland halten Elektroschockdistanzwaffen, besser bekannt unter dem Markennamen Taser©, Einzug in den Polizeidienst. Daraus ergeben sich viele Fragestellungen. In einigen Ländern der Welt bereits seit längerem eingesetzt, fehlt es in Deutschland an Erfahrung in der präklinischen Versorgung falls es zum Einsatz eines solchen „conducted electrical weapon“ (CEW) kommt. Wie„Elektroschockdistanzwaffen“ weiterlesen

Die Glasgow Coma Scale

Wer hat’s erfunden? Die Schotten! Wer genau? Wir schreiben das Jahr 1974. An der Universität Glasgow (Schottland) erfinden die zwei Neurochirurgen Graham Teasdale und Bryan J. Jennett ein zuverlässiges Werkzeug zur Beurteilung von Bewusstseinsstörungen. Dieses Werkzeug wurde zum Goldstandard und ist aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Ursprünglich wurde es für Patienten nach/mit Schädel-Hirn-Verletzungen entwickelt.„Die Glasgow Coma Scale“ weiterlesen