Shorty #1

Die Pulsoxymetrie

Rotes Licht. Was macht es? „Es leuchtet Rot“! Jeder Patient bekommt den Clip, aber wie funktioniert das eigentlich? 
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Relativ simpel und nichtinvasiv wird mit dieser Methode die Sauerstoffsättigung im Blut ermittelt. Sie gibt an, wie viel Prozent des Hämoglobins im Blut mit Sauerstoff gesättigt ist. Die Oxymetrie nutzt dabei den Zusammenhang zwischen Sauerstoffgehalt und Farbe des Blutes. Sauerstoffreiches Blut ist nämlich rot gefärbt. 
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Das Prinzip dahinter beruht auf der unterschiedlichen Lichtabsorption.
Bei der Durchleuchtung von Substanzen (in unserem Fall meist Finger oder Ohrläppchen) wird ein Teil des Lichts absorbiert. Der restliche Teil durchdringt den Finger und wird auf der anderen Seite detektiert. Als mögliche Stellen zur Messung eignen sich, je nach Clip, die Finger, Ohrläppchen oder gar die Nasenspitze.
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Aber Achtung!
Hypoperfusion oder gar Schock können die Messung negativ beeinflussen. Wo kein Blut durchfließt kann nichts gemessen werden.

Auch dysfunktionales Hämoglobin wie bei einer Intoxikation mit Kohlenmonoxid sorgen für falsche Werte. 

Nice to know: Das Nagellack die Werte stark verfälschen soll ist ein Mythos! Nur sehr dunkle Nagellacke können maximal eine Abweichung von +/- 2 Prozent bewirken!

Veröffentlicht von Patrick

Patrick ist in den Mittdreißigern und lebt in Bochum. Verheiratet, (noch) keine Kinder aber eine süße Hundedame. Jede Menge Liebe und Leidenschaft für CRM/TRM, Rettungsdienst und Notfallmedizin und natürlich hochmotiviert in Sachen Ausbildung.

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